Drei Schulen ausgezeichnet

Donnerstag, 08. Dezember. 2005

Seit Bestehen kümmern sich die Mitglieder des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV) nicht nur um die wirtschaftliche Entwicklung der Region, sie wollen auch auf anderen Gebieten ihre Erfahrungen anbieten. Sehr stark engagieren sich die Mitglieder des NUV-Vorstandes in punkto Berufsausbildung. Und das mit Erfolg!  

In seiner Funktion, als Vorsitzender des Arbeitskreises „SCHULEWIRTSCHAFT, organisierte der NUV-Vorständler Niels Neu gemeinsam mit den Mitarbeitern des Bildungswerkes der Thüringer Wirtschaft mehrere Besuche von Schülerinnen und Schülern in Unternehmen der Region. Zuvor waren die Jugendlichen in der Schule und durch Herrn Neu auf die konkreten Anforderungen der Ausbildung hingewiesen worden.  

Diese Form der Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft im Landkreis Nordhausen, ist auch im Land Thüringen, auf eine äußerst positive Resonanz gestoßen. Anfang kommenden Jahres erhalten 24 Thüringer Schulen das Qualitätssiegel „Berufswahlfreundliche Schule“ verliehen, darunter auch die Petersbergschule in Nordhausen sowie die Regelschulen in Ellrich und Niedersachswerfen. Das Q-Siegel wurde von einem Arbeitskreis im Rahmen der Initiative für Beschäftigung!, Netzwerk Thüringen entwickelt. Darin arbeiten neben Vertreterinnen und Vertretern des Kultusministeriums, der Thüringer Kammern (IHK und Handwerk), der Bundesagentur für Arbeit, Landesarbeitsgemeinschaft „SCHULEWIRTSCHAFT“, Bildungsträger und Schulen sowie der NUV, welcher durch Wolfgang Dornemann vertreten wurde. 

Auf die Ausschreibung für das Qualitätssiegel hatten sich im Frühjahr dieses Jahres 99 Schulen aus ganz Thüringen beworben, darunter 19 Förderschulen, 69 Regelschulen und 11 Gymnasien. Das Qualitätssiegel erhalten Schulen, in denen die Berufswahlvorbereitung untrennbarer Bestandteil des Schulkonzeptes, des Unterrichts und der schulischen Aktivitäten ist. Sie tragen die nächsten drei Jahre dieses Siegel und können sich anschließend erneut zertifizieren lassen.  

Der Nordhäuser Unternehmerverband wird auch weiterhin Schulen des Landkreises dahingehend unterstützen, sich in seinen Mitgliedsunternehmen über eine betriebliche Ausbildung zu informieren. Dazu soll auch die Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft „Schule und Wirtschaft“ ausgebaut werden.

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