Vorstandssitzung vom 12.10.2015

Dienstag, 06. Oktober. 2015

In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Vorstand des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV) unter anderem mit der Vorbereitung des ersten bundesländerübergreifenden Treffens der Unternehmerinnen und Unternehmer in der Wirtschafts- und Hochschulregion Harz. An dem Treffen am 12. Oktober wird auch Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee teilnehmen. Ziel der Veranstaltung ist es, die gebündelten Forschungs- und Kooperationspotenziale der Wirtschaft in der Harzregion vorzustellen sowie Synergien zu realisieren.

Der NUV-Vorstand wird bei dieser Gelegenheit auf die schnelle Vermarktung des Industriegebietes in der Goldenen Aue durch die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) hinweisen. Darüber hinaus werden die Vertreter der Wirtschaft auf die Folgen der Novellierung des Kommunalen Finanzausgleiches hinweisen. Darin wird vorgeschlagen, Kommunen nur noch dann zu unterstützen, wenn sie bereits sind, den Gewerbesteuerhebensatz um durchschnittlich zehn Prozent zu erhöhen. Das würde für die Kreisstadt Nordhausen einen Hebesatz von dann 440 Prozent bedeuten. Bereits der Gemeinde- und Städtebund hatte sich gegen die entsprechenden Vorschläge der Landesregierung ausgesprochen.

 

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurden die Aufnahme des Transportunternehmens Dachser aus Erfurt beschlossen. Damit geht die Erweiterung des Nordhäuser Unternehmerverbandes über die Grenzen des Landkreises Nordhausen weiter. In seinen Reihen vereint der Verband mittlerweile Unternehmen und Unternehmer aus den Landkreisen Nordhausen und Eichsfeld sowie aus dem Kyffhäuserkreis und dem Landkreis Mansfeld Südharz.

Im Hinblick auf die aktuellen Veröffentlichungen des Bundes der Steuerzahler (Schwarzbuch) mahnte der Vorstand des Nordhäuser Unternehmerverbandes einen sorgsamen Umgang mit Steuergeldern an. Vor allem seien hier die gewählten Kommunalpolitiker in der Pflicht, vor allem die Folgekosten einer Investition in eine Entscheidung einzubeziehen. Werbung für eine Stadt wie Nordhausen mit zwei Einträgen in das aktuelle Schwarzbuch sei das auf keinen Fall.