Unterschiedliche Reaktionen

Mittwoch, 15. Juni. 2005

Im März 2005 hatte der Nordhäuser Unternehmerverband (NUV) ein Strategiepapier beschlossen. Er hatte das danach Landes- und Kommunalpolitikern zukommen lassen. Die Reaktion darauf fiel unterschiedlich aus.

 

In dem Papier analysieren die Unternehmen der Region Nordhausen nicht nur die derzeitige wirtschaftliche Ausgangssituation und formulieren Zielstellungen, sie zeigen auch Lösungsansätze auf und wollen zur Diskussion anregen. Die Lösungsansätze reichen von der Entwicklung einer leistungsstarken Nordthüringer Region, über eine noch engere Vernetzung vorhandener Wirtschaftsressourcen mit dem wissenschaftlichen Potential, bis hin zur erneuten Wichtung eines Industriegebietes in der Goldenen Aue. Im gleichen Monat war dieses Papier unter anderem Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Landrat Joachim Claus übergeben worden.

 

In einem Gespräch mit Vertretern des NUV hat der Landrat Anfang Juni zugesagt, ausgehend von den Gedanken der Unternehmer, ein Handlungskonzept zur Umsetzung zu entwerfen, das bis zum Monatsende im Entwurf vorgelegt werden soll. Joachim Claus erläuterte zusätzlich die Ziele der Kreislaufwirtschaft sowie der Nutzung der erneuerbaren Energien wie z.B. derzeit auf der Fläche des Kreisabfallzentrums Nenzelsrode und empfahl hier Ergänzungen in das Strategiepapier aufzunehmen.

 

Der Vorstand des Nordhäuser Unternehmerverbandes zeigte sich über die Reaktion des Landrates sehr erfreut. Die Vorständler haben den Eindruck, dass Joachim Claus die Umsetzung der Forderungen zur Chefsache erklären wird. Eine ähnliche Reaktion erwartet der Verband auch von der Oberbürgermeisterin der Stadt Nordhausen. Bislang liegt eine Reaktion auf das Strategiepapier aus dem Nordhäuser Rathaus noch nicht vor.

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