Antwort auf Fragen

Dienstag, 31. Mai. 2005

Wie steht es mit den Planungen zum Industriegebiet in der Goldenen Aue? Wie kann die Wirtschaft des Landkreises Nordhausen in den Planungsprozeß helfend eingreifen? Diese Fragen und ihre Beantwortung standen im Mittelpunkt des jüngsten Clubabends des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV). Die nnz hörte aufmerksam zu.

 

Der NUV-Vorstand hatte dazu den Vorsitzenden des Planungsverbandes, Wolfgang Heim (stehend), den Wirtschafts- und Baudezernenten der Stadt Nordhausen, Dietrich Beyse sowie Martin Juckeland aus dem Stadtplanungsamt eingeladen.

 

Wolfgang Heim erläuterte zunächst die Geschichte und die Struktur des Verbandes, während Dietrich Beyse den gegenwärtigen Stand der Planungen darstellte. Demzufolge stehen die Planungen kurz für der Phase der Beschlußfassung. Ein letztes Gutachten, das sich mit der Überschwemmungsproblematik des Krummbaches befasst, wird in den kommenden Tagen erwartet.

 

Die NUV-Mitglieder nahmen diesen Stand zwar wohlwollend zur Kenntnis, kritisierten jedoch auch das langatmige Planungsverfahren und die dabei gemachten Fehler. Wie in der Vergangenheit wollen die Firmen des Landkreises auch in dieser Phase weiter helfend einwirken, was aber in einem baurechtlichen Verfahren äußerst schwierig sei. Trotzdem soll in Schreiben an das Landesverwaltungamt in Weimar sowie an das Thüringer Wirtschaftsministerium noch einmal deutlich gemacht werden, welche – zum Teil – existenzielle Bedeutung dieses Industriegebiet in der Goldenen Aue für die gesamte Region habe.

 

Martin Juckeland verwies darauf, dass nach der Schaffung des Baurechts weitere Bürgerversammlungen in Nordhausen sowie in den anliegenden Kommunen geplant sind. Auch dabei sei ein Auftreten von NUV-Mitgliedern sehr hilfreich. Dieses Angebot wurde von den anwesenden Mitgliedern des Verbandes aufgegriffen und es wurde auch eine Teilnahme zugesagt.

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