Praxis Dr. Martin Hesse als neues Mitglied im Verein begrüßt

Freitag, 17. Februar. 2017

Viele Hundert Patientinnen vertrauen ihm - und das schon seit Jahren: Dr. med. Martin Hesse, dem Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe in Niedersachswerfen. Hesse besitzt nicht nur deren Vertrauen, sondern auch eine jahrzehntelange Erfahrung als Mediziner. Studiert hat er in Leipzig und Berlin, seine Facharztausbildung am Nordhäuser Krankenhaus absolviert. Seit 2005 ist er niedergelassen und seit 2006 praktiziert er in Niedersachswerfen. Neben den alltäglichen Diagnosen, Patientengesprächen und Untersuchungen widmet sich Dr. Hesse über viele Jahre hinweg der Pränataldiagnostik.

Diese spezielle Form der Diagnostik bedarf einer hochspeziellen Qualifikation (DEGUM II) und kann mittels hochauflösender Ultraschallgeräte zum Beispiel Fehlbildungen an den Embryos erkennen oder darauf Hinweise geben. Sie bietet mehr als die notwendigen drei Ultraschalluntersuchungen bei schwangeren Frauen.

In seiner Arztpraxis arbeiten mit Constanze Täubig und Amanda-Louis Michaelis zwei Arzthelferinnen, die der Mediziner selbst ausgebildet hat. Das schafft ein Höchstmaß an Vertrauen, das sich letztlich auch für die Patientinnen auszahlt. Neben den Sprechstunden in Niedersachswerfen engagiert sich Dr. med. Martin Hesse auch im Berufsverband der Frauenärzte. Er ist der Thüringer Landesvorsitzende und trägt damit nicht nur zur Interessenvertretung der Ärztinnen und Ärzte bei, sondern vertritt die Mediziner auch in den Verhandlungen und Gesprächen mit der Landespolitik sowie mit den Krankenkassen an der Seite von Landesärztekammer und KV Thüringen.

Seine Tätigkeit im Berufsverband versteht der Mediziner vor allem als Bindeglied zwischen den Klinikärzten, den MVZ-Ärzten und den niedergelassenen Ärzten. Und da kommt ihm die nun besiegelte Mitgliedschaft im Nordthüringer Unternehmerverband gerade recht. Hier können in der Region Kontakte geknüpft oder gefestigt und Netzwerke auch hin zur Politik ausgebaut werden.

Dr. Hesse hat darüber hinaus einen weiteren Vorsitz inne - den vom Ahornpark-Verein Ilfeld. Gemeinsam mit 78 weiteren engagierten Mitgliedern kümmert er sich nicht nur um den Erhalt einer der größten Ahornsammlungen Mitteleuropas mit rund 300 verschiedenen Bäumen, sondern auch um dessen Weiterentwicklung. Seit 2014 wurden durch den Verein zum Beispiel Umhausungen für die Bäume gebaut, wurde ein Spielplatz errichtet und wurde eine Kleinkunst-Bühne gebaut. Hierbei erhielt der Verein großzügigen Unterstützung durch Lottomittel, steuerte aber immer wieder auch Eigenmittel bei und konnte Spenden einwerben.

Nun wurde gemeinsam mit der Landgemeinde Harztor ein Antrag auf Aufnahme in der LEADER-Förderprogramm gestellt, denn möglichst bald soll mit dem Bau eines „Freiluftklassenzimmers“ begonnen werden. Das wird ersten Schätzungen zufolge rund 25.000 Euro kosten und in 2017 und 2018 errichtet werden. Der Verein erhofft sich durch das Programm eine 65prozentige Unterstützung. Jetzt aber steht auch die Vorbereitung des dritten Ahornpark-Festes auf der Tagesordnung.

Aus fachlicher Sicht steht neben den Sprechstunden in der Praxis in Niedersachswerfen die Vorbereitung der 13. Nordthüringer Ultraschalltagung auf dem Gelände der Hochschule Nordhausen ins Haus. Die ist für den 18. Februar geplant. Für die Tagung liegen bereits 50 Anmeldungen vor, geplant sind Vorträge aber eben auch der Erfahrungsaustausch unter Kollegen.

von links nach rechts: Arzthelferin Constanze Täubig, Dr. med. Martin Hesse, Arzthelferin Amanda-Louis Michaelis