Industrie 4.0 – Vorstandsmitglied Carina Schmidt bei Podiumsdiskussion zur Hannover Messe

Dienstag, 02. Mai. 2017

Während der Nordthüringer Unternehmerverband am Montag im Audimax der Nordhäuser Hochschule über die Gebietsreform sowie über neue duale Studienangebote diskutierte, nahm NUV-Vorstandsmitglied Carina Schmidt auf Einladung des Bundeswirtschaftsministeriums an einer Podiumsdiskussion auf der Hannover Messe teil. Frau Schmidt setzt sich mit dem Thema Industrie 4.0 schon über einen längeren Zeitraum auseinander und war gefragte Gesprächspartnerin bei zahlreichen Veranstaltungen.

Gemeinsam mit zwei Staatssekretären der Bundesregierung, dem Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft und einem Vorstandsmitglied von SAP diskutierte die Geschäftsführerin der Nordhäuser HS Industrie Service GmbH vor mehr als 400 Gästen in Hannover unter anderem zum Thema Industrie 4.0 und den damit verbundenen Auswirkungen. Anhand ihres Unternehmens konnte Frau Schmidt in dieser Diskussionsrunde nicht nur über die Notwendigkeit der Einführung komplexer digitaler Verfahren in kleinen und mittelständischen Unternehmen berichten, sondern auch über die notwendigen Begleiterscheinungen.

Zum Beispiel stelle die Digitalisierung der Wirtschaft auch die Nachwuchsgewinnung von Fachkräften vor neue Herausforderungen sowie die Aus- und Weiterbildung des vorhandenen Personals vor enorme Anstrengungen. Maschinenbediener werden sich zusätzlich mehr und mehr zu Informatikern entwickeln müssen. Darüber hinaus würden völlig neue Berufsbilder entstehen. Für Carina Schmidt ist klar, dass sich selbst kleine und mittelständische Unternehmen der technologischen Entwicklung nicht verschließen können, sondern sie müssen mit den Großen am Markt standhalten, wenn Sie weiterhin als Auftragnehmer oder Zulieferer bestehen wollen.

Ein weiteres Problemfeld, das Frau Schmidt in Hannover ansprach, ist die mit den notwendigen Investitionen verbundene Finanzierung. Kleine Unternehmen tuen sich oftmals schwer mit Neuinvestitionen und wenn diese dann getätigt werden, stehen sie oft vor Finanzierungsproblemen bei den Banken. Wenn früher das Geld für die Anschaffung einer einzelnen Maschine bereitgestellt werden musste, so sind es heute Gelder für Maschinen und die notwendige Software und Applikationen.

Des weiteren kamen Themen wie Datensicherheit und Cyberrisiken sowie die Standardisierung von Datenschnittstellen zur Sprache.

Podiumsrunde - Panel I: Industrie 4.0 – Ergebnisse und Perspektiven mit (v.l.n.r.): Bernd Leukert, Vorstandsmitglied, SAP SE, Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Präsident, Fraunhofer Gesellschaft und Carina Schmidt, CEO, HS Industrie Service GmbH.

Podiumsrunde - Panel I: Industrie 4.0 – Ergebnisse und Perspektiven mit (v.l.n.r.): Bernd Leukert, Vorstandsmitglied, SAP SE, Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Präsident, Fraunhofer Gesellschaft und Carina Schmidt, CEO, HS Industrie Service GmbH.

Carina Schmidt, CEO, HS Industrie Service GmbH / Vorstandsmitglied NUV.

Quelle: Nordhäuser Wochen Chronik, 5. Mai 2017

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