Gerüstbau Bröder als Mitglied im NUV begrüßt

Mittwoch, 29. November. 2017

Wenn man in und um Nordhausen herum an einem Baugerüst vorbeikommt, dann prangen dort in den meisten Fällen die Buchstaben “GB” als sichtbares Zeichen, dass dieses Gerüst von der Firma Gerüstbau Bröder & Co. GmbH errichtet wurde.

Nick Bröder, der die Geschäftsführung von seinem Vater vor sieben Jahren übernahm, ist sichtlich stolz auf das, was gemeinsam seit Gründung der Firma im Juli 1990 erreicht wurde. Mit fünf Beschäftigten wurde damals in die Selbständigkeit gestartet, heute gehören ca. 30 Frauen und Männer, darunter 22 Monteure zur Belegschaft. Es könnten durchaus mehr sein, berichtet Nick Bröder bei einem Besuch von Niels Neu, dem Vorstandsvorsitzendes des Nordthüringer Unternehmerverbandes an der Straße der Genossenschaften.

Es fehlen nicht nur dem Nordhäuser Unternehmen, sondern der gesamten Branche schlicht und ergreifend die Arbeitskräfte, weiß Nick Bröder, der sowohl in der Landesinnung als auch in der Bundesinnung engagiert ist. Dabei bedarf es beim Gerüstbauer eigentlich keiner fachlichen Vorbildung. Gesetzlich so gewollt, ist es möglich, ungelernte Arbeitskräfte einzustellen und im Verlaufe der Zugehörigkeit zum Unternehmen zu qualifizieren. “Es ist aber die immer noch körperlich schwere Arbeit, die viele Interessenten abschreckt. Da sind auch gute Löhne und gute soziale Konditionen oftmals nicht hilfreich”, berichtet der 39 Jahre alte Geschäftsführer.

Der Fokus der Aufträge liegt gegenwärtig auf einem Radius von etwa 100 Kilometer um Nordhausen herum, vor allem in Richtung Westen, konstatiert Bröder. Dort seien die Preise noch auskömmlich. Und genau in diesem Areal befinden sich ehemalige Baustellen, die ein wenig “aus der Reihe” waren. Zum Beispiel die Einrüstung des Funkturms auf dem Possen bei Sondershausen. “30 Meter hoch, ohne Halterung des Gerüsts am Gebäude selbst. Unter Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen, hat hierbei unsere langjährige Erfahrung geholfen, ähnlich lief es bei der Einrüstung des Funkturms auf dem "Kulpenberg”, erinnert sich Bröder, der ein wenig bedauert, dass die “Bauwerke”, die seine Mannschaft errichtet, nur temporärer Natur sind. Also helfen nur Fotos als Erinnerung und Dokumentation.

Es ist genau diese regionale Ausrichtung des Unternehmen, die schließlich auch den Ausschlag gab, Mitglied im Unternehmerverband zu werden. Regionale Kreisläufe schätzt Nick Bröder über alles und zeigt symbolisch auf das benachbarte Eichsfeld. “Der Nordthüringer Unternehmerverband kann hier Motor und Brücke gleichermaßen sein, um diese für eine Region notwendigen Netzwerke zu schaffen. Und letztlich repräsentiert der Verband genau diese Region, in der wir uns Zuhause fühlen und der wir auch sozial verpflichtet sind.”