Unternehmerverband zum Industriegebiet

Mittwoch, 06. April. 2005

Mit den Planungsunterlagen des Industriegebiets "Gioldene Aue" hat sich die Seniorengruppe des Nordhäuser Unternehmerverbandes auseinandergesetzt. Zu welchen Schlußfolgerungen sie kommen, berichtet der Verband den nnz-Lesern.

 

Nach dem Sachverständigenausschuss hat sich nun die Seniorengruppe des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV) mit den Planungsunterlagen für das Industriegebiet in der Goldenen Aue auseinandergesetzt. Auch deren Mitglieder kommen zu dem Ergebnis, dass an der Etablierung dieses Vorhabens kein Weg vorbeiführt, wenn es mittelfristig um die Schaffung von sicheren Arbeitsplätzen in der Region um Nordhausen herum kommen soll.

 

Davon würden nicht nur die Menschen oder andere Unternehmen profitieren, auch für die Steuereinnahmen der Kommune wäre die Ansiedlung eines Industrieunternehmens von großer Bedeutung. Die Seniorengruppe verweist unter anderem auf die positiven Effekte der Ansiedlung eines Motorenunternehmens in Kölleda. Da hätten nicht rund 3.000 Frauen und Männer einen neuen Arbeitsplatz gefunden, auch die Gewerbesteuereinnahmen der Stadt hätten sich innerhalb von zwei Jahren nahezu verdreifacht.

 

Diese einmalige Chance einer positiven Entwicklung dürfe sich die Region nicht verbauen. Die negative öffentliche Diskussion habe bislang dem Vorhaben großen Schaden zugefügt. „An der Verantwortung für den Erfolg und an den Erwartungen der vielen Arbeitslosen, für ihre Zukunft und die ihrer Kinder wirksame Veränderungen einzuleiten, daran sollten sich auch alle diejenigen messen lassen, die sich bisher darauf einschränken, die Gedanken und Lösungswege anderer zu zerreden“, so die Mitglieder der NUV-Seniorengruppe abschließend.

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