Gemeinsam für die Region

Donnerstag, 03. Februar. 2005

Die nnz hatte bereits mehrfach über die Gründung eines gemeinsamen Unternehmerverbandes für die Nordhäuser Region berichtet. Jetzt wurden in einer konstituierenden Sitzung die ersten Weichen für die Verbandsarbeit gestellt...

 

Der Nordhäuser Unternehmerverband (NUV) ist in das Jahr 2005 mit einem neuen Vorstand sowie mit klaren Zielstellungen gestartet. Zum Vorsitzenden des Verbandes wurde der Geschäftsführer der Nordbrand Nordhausen GmbH, Hans-Joachim Junker, gewählt. Als sein Stellvertreter fungiert Roland Handrek, Geschäftsführer der Universalbeton GmbH & Co. KG in Heringen und der HaBau Hoch- und Tiefbau GmbH Heringen. Für die Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes ist Niels Neu verantwortlich.

 

Bereits während der konstituierenden Sitzung hatte sich der neue Vorstand auf eine offensivere Arbeit verständigt, die sowohl in Richtung der kommunalen Politik als auch in Richtung Öffentlichkeit spürbarer werden soll. „Als schlagkräftiger Wirtschaftsverband wollen wir in Zukunft sowohl in unserer Region als auch darüber hinaus in Erscheinung treten. Dem Wort der Wirtschaft soll künftig wieder mehr Gewicht zukommen“, umreißt NUV-Vorsitzender Hans-Joachim Junker die Schwerpunkte.

 

In den kommenden Wochen steht die Arbeit an einem Strategiepapier im Mittelpunkt der Verbandsarbeit. Die Mitglieder des Nordhäuser Unternehmerverbandes, insbesondere aber der Vorstand, werden sich darin eindeutig positionieren. Unter anderem wird sich in dem Papier klar und ohne Abstriche für das Industriegebiet in der Goldenen Aue ausgesprochen. Dieses Areal wird als große – vielleicht auch letzte - Chance gesehen, um eine größere Investition im Landkreis Nordhausen etablieren zu können, von der hiesige Unternehmen partizipieren können und mit der wieder Arbeitsplätze geschaffen werden.

 

In dem Strategiepapier wird aber auch klar und unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass neben Neuansiedlungen die Bestandspflege der Unternehmen einen ebenso hohen Stellenwert besitzen muß. Und schließlich gibt es eindeutige Aussagen des Verbandes, wie sich dessen Mitglieder die Wirtschaftsförderung in der Region Nordhausen vorstellen.

 

Das Strategiepapier soll noch in diesem Monat an Landrat Joachim Claus und Oberbürgermeisterin Barbara Rinke übergeben werden. Sowohl die Spitze der Landkreis- als auch die Stadtverwaltung sollten die formulierten Positionen des Nordhäuser Unternehmerverbandes mit unterschreiben. So könnte schließlich eine gemeinsame Ausgangsbasis für die künftige Wirtschaftsentwicklung in unserer Region geschaffen werden, die letztlich ein gemeinsames Ziel haben muss: Die Region Nordhausen nach vorn zu bringen.

nnz-online.de