Studio 73 im NUV begrüßt

Mittwoch, 30. Januar. 2019

Studio 73 – was vielleicht nach dem Namen einer Band oder einer Gemeinschaft klingt, das ist der Name eines Architekturbüros in Nordhausen. Inhaber ist Steven Hahnemann. Eigentlich wollte der heute 33jährige Informatik studieren, wechselte dann jedoch und machte nach dem Bachelor auch seinen Master, in Braunschweig zum Architekt für Hochbau und Innenraumgestaltung.

Einige Jahre arbeitete Herr Hahnemann mit einem Kollegen zusammen und kann aus dieser Zeit bereits auf mehrere Referenzprojekte verweisen, wie zum Beispiel den Bau einer Wohnanlage mit 14 Wohneinheiten in Wernigerode, auf die realisierte Innenausstattung der neuen „Feuerstein-Arena“ in Schierke oder aktuell das Mitwirken am Neubau der städtischen Bibliothek in Goslar. Einen der Schwerpunkte seiner Arbeit sieht er in der Innenarchitektur. Hier kann er – gemeinsam mit dem Kunden – dessen Wünsche mit seinen Vorstellungen und Möglichkeiten nicht nur in Einklang bringen, sondern durch modernste Software auch visualisieren (fotorealistische Darstellung).

Seit März 2018 agiert Steven Hahnemann nun aus der Friedrich-Naumann-Straße in Nordhausen und will die Erfahrungen der zurückliegenden Jahre für die Kunden in der Nordhäuser Region einbringen. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Das Anfangsgeschäft, das muss ich ehrlich zugeben, war doch sehr steinig. Vor allem als junger Architekt muss man einiges an Lehrgeld zahlen“. Allerdings: daraus hat der junge Architekt gelernt und will die bestehenden Netzwerke in Richtung Harz und Niedersachsen gern um die ergänzen, die der Nordthüringer Unternehmerverband als größter unabhängiger Wirtschaftsverband in Thüringen bietet.

Parallel dazu nutzte und nutzt der 33jährige bereits regionale Möglichkeiten wie zum Beispiel die Teilnahme am Projekt „Multitalent“ der SWG.  Hier entwickelte er in enger Zusammenarbeit mit dem Nordhäuser Architekturbüro Arco-Bauplanung und dem Ingenieurbüro Hesa aus Sondershausen einen Entwurf für eine Modernisierung von 4 Plattenbauten in Nordhausen Nord. Zwar gehörten seine Ideen nicht zu den Siegern, dennoch ist er mit dem Ergebnis zufrieden. „Klar waren wir enttäuscht, dass unsere Arbeit keinen Preis bekommen hat, jedoch war es eine sehr gute Möglichkeit, um auf sich aufmerksam zu machen und Kontakte zu knüpfen.

“Herr Hahnemann ist optimistisch und bereit für die nächsten Schritte seiner freiberuflichen Karriere. „Mit unseren Möglichkeiten können wir das neue Mitglied unseres Verbandes unterstützen und begleiten. Der Vorstand des NUV freut sich darüber hinaus natürlich auch über Anregungen oder Ideen zur weiteren Entwicklung der Verbandsarbeit“, drückte Vorstandschef Niels Neu bei einem Besuch in der Nordhäuser Naumann-Straße aus.

Bleibt dennoch die Frage nach der “73”: Sie sei nicht nur eine besondere Zahl innerhalb der Mathematik - auffällig wegen ihrer Spiegelzahlen und ein binäres Zahlenpalindrom - sondern gibt sie ebenfalls ein Verhältnis an (7 zu 3) welches sehr oft in der Bildkomposition, der Musik, in Filmen und eben auch der Architektur zu finden ist. 

Steven Hahnemann