Vorstand besichtigt Baufortschritt am Humboldt-Gymnasium

Donnerstag, 06. Februar. 2020

Die jüngste Vorstandssitzung des Nordthüringer Unternehmerverbandes (NUV) führte dessen Mitglieder am vergangenen Mittwoch (29.01.2020) zur Baustelle des Oberstufengebäudes des Staatlichen Gymnasiums „Wilhelm-von Humboldt“ am Standort Blasiistraße. Während der Besichtigung des dortigen Neubaus mit Landrat Matthias Jendricke, stellvertretendem Schulleiter Volker Vogt, Geschäftsführer der Service Gesellschaft des Landkreises Nordhausen GmbH Gunnar Reuter und bauausführenden Unternehmen wurde den Vorstandsmitgliedern des NUV der erste Schulneubau des Landkreises seit vielen Jahren (zuletzt in den 90er Jahren) vorgestellt. „Die Service Gesellschaft realisiert das Vorhaben im Auftrag des Landkreises“, informierte Gunnar Reuter und wies darauf hin, dass die Gesamtinvestition der Baumaßnahme für den historisierenden Neubau mit Erweiterung bei rund 13,7 Millionen Euro liege und das TMIL die Maßnahme mit 5 Mio. Euro fördere.

„Ursprünglich war der Abriss des im Kern 160 Jahre alten Schulgebäudes nicht geplant“, wie Landrat Jendricke bei dem Rundgang im Neubau den Vorstandsmitgliedern erklärte. Aufgrund der deutlichen Schäden, die sich nach eingehenden Prüfungen zeigten, habe man sich für den Neubau als wirtschaftlichere Variante entschieden. “Da sich das Gebäude im Denkmalensemble der Altstadt Nordhausen befindet, wird die Schule in Absprache mit dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie historisierend (sprich genau wie das alte Gebäude) neu gebaut, ergänzt mit dem neuen modernen Flügelanbau“, so Jendricke. Im März vergangenen Jahres war nach dem erfolgten Abriss die „Stunde 0“ für das neue Humboldt-Gymnasium. „Der anfängliche Verzug, der sich durch die Abrissarbeiten ergeben hatte, ist inzwischen eingeholt. Das Richtfest wird wie geplant im Februar gefeiert“, versicherte Gunnar Reuter und gab bekannt, dass das Gebäude im 1. Quartal 2021 bezugsfertig sei.

NUV-Vorsitzender Niels Neu dankte für den informativen Rundgang und erwähnte bei dieser Gelegenheit die respektable Arbeit des derzeitig bauausführenden Unternehmens WARESA Bau GmbH, da während der bisherigen Bauarbeiten in der Stadt beispielsweise etwa 20.000 Tonnen Baumaterial “geräuschlos“ (ab-/)transportiert wurden. „Das neue barrierefrei ausgebaute Oberstufengebäude wird nach Fertigstellung ein Vorbildprojekt für unsere Region“, so Neu.

Im sich anschließenden formellen Teil der Vorstandssitzung wurde Michael Seifert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Schachtbau Nordhausen GmbH, in den Vorstand des Nordthüringer Unternehmerverbandes kooptiert.