B4: Verband fordert zwei Schichten
Bauzeit könnte sich durch Mehrarbeit deutlich verkürzen
Nordhausen. Der Umleitungsträger rund um die Bundesstraße 4 ruft jetzt auch den Nordthüringer Unternehmerverband (NUV) auf den Plan. "Die wirtschaftlichen Folgekosten für die Geschäftsleute entlang der Bundesstraße sind enorm", sagt NUV-Chef Niels Neu. Deshalb stellt er zwei Forderungen auf, die ab dem neuen Jahr greifen sollen.
"Bei den ab Frühjahr folgenden Bauabschnitten der B 4 Richtung Niedersachswerfen soll mindestens ein Zweischicht-Betrieb in die Ausschreibung aufgenommen werden, um die Bauzeit zu verkürzen", fordert Neu, der selbst ein Bauunternehmen betreibt. Denn die Folgekosten seien sowohl für die Kommunen als auch für die Unternehmen derart hoch, dass sie die Mehrkosten für den Zweischicht-Betrieb bei weitem übersteigen würden.
Zum zweiten gibt der Südharzer zu bedenken, dass es ei der westlichen Nordhäuser Ortsumfahrung in der Vergangenheit keinerlei Fortschritt gegeben habe, obwohl die Trasse seit vielen Jahren feststehe. "Wir appelieren deshalb daran, dass es hier endlich vorangeht", sagt Neu. Denn in dem Erdsenkungsgebiet am Nodhäuser Ortsausgang in Richtung Norden werde es auch in Zukunft immer wieder zu Baustellen kommen. "Hätten wir die Ortsumfahrung schon, wäre gar keine Brisanz vorhanden", betont er.
Hans-Peter Blum, TA Nordhausen am 15.11.2023: Bundesstraße 4 bei Nordhausen: Wirtschaftsverband fordert zwei Schichten, um Bauzeit zu verkürzen | Nordhausen | Thüringer Allgemeine (thueringer-allgemeine.de)



























































































































































