Neues Konzept im Café Central wird von Gästen gut angenommen
Das Café Central in Nordhausen hat nach seiner Wiedereröffnung im September einen guten Start hingelegt.
Nordhausen „Ich habe den Umbau des Cafè Central nicht bereut, es war die richtige Entscheidung“, sagt der Nordhäuser Gastronom Alf Grabinsky. Seit Mitte September 2025 hat das beliebte Lokal neben dem Kino in Nordhausen mit einem veränderten Konzept (Restaurant mit Café-Charakter) wieder eröffnet.
Grabinskys Ziel war, ein Ganztags-Restaurant zu etablieren. „Das ist gelungen, denn wir konnten in den vergangenen drei Monaten vor allem das Abendgeschäft deutlich beleben“, betont er. Nun sei das CC besser ausgelastet mit Frühstücksangebot, Mittagstisch und Abendessen. Der Gastwirt hat beobachtet, dass die Leute wieder gezielter essen gehen.
„Unsere Stammgäste sind geblieben, und wir haben neue Gäste hinzugewonnen“, freut sich der Nordhäuser. Auch wenn die geplanten 300.000 Euro Umbaukosten am Ende überschritten wurden, habe sich die Neugestaltung gelohnt.
Da die Gaststätte die ganze Woche geöffnet hat, ist auch der Personalbedarf im CC etwas höher als in anderen Lokalen. In der Küche arbeiten vier Personen, im Service-Bereich sechs Festangestellte, hinzu kommen noch vier Aushilfskräfte. Drei Lehrlinge in Küche und Service zeigen, dass der Gastwirt großen Wert auf die Ausbildung legt.
Im vergangenen Jahr hat Grabinsky aber nicht nur das Café Central umgebaut. Sein zweites Lokal, das beliebte „Felix“ in der Altstadt, musste im August schließen, um die geplante Erweiterung um zwei Anbauten der Mensa des Humboldt-Gymnasiums durch die Service-Gesellschaft vorzubereiten. Das komplette Felix-Team war daraufhin im September ins Hexenreich nach Rothesütte und zur Service-Gesellschaft gewechselt, um dort das Blocksberg-Restaurant zum Laufen zu bringen.
Grabinsky hat einen Beratervertrag mit der Service-Gesellschaft abgeschlossen. „Ich habe im Hexenreich die gastronomischen Strukturen aufgebaut, überwache auch die Abläufe und habe dort die Verantwortung“, beschreibt er seine Aufgabe. In Rothesütte laufe allerdings so manches anders.
„Eine normale Tagesgastronomie ist mit einer touristischen Gastronomie nicht zu vergleichen“, hat der Nordhäuser festgestellt. Als Beispiel nennt er das vergangene Wochenende, wo aufgrund des Winterwetters ein Riesenansturm von Gästen im Hexenreich zu verzeichnen war. „Damit muss man erst einmal klarkommen“, betont er.
Wie geht es mit dem Felix und dem Mensa-Bau weiter? „Wir wollen uns auf der nächsten Kreistagssitzung den Mensa-Bau bestätigen lassen, um dann den Bauantrag zu stellen“, blickt Gunnar Reuter von der Service-Gesellschaft voraus. Wenn alles passt, könne noch im Sommer mit dem Umbau begonnen werden. Ist dieser beendet, soll das Felix mit ins Konzept integriert werden. Dort soll dann das Abendgeschäft laufen, in der Mensa ein Mittagstisch angeboten werden.
Quelle: TA NDH, Hans-Peter Blum am 20.01.2026: Neues Konzept im Café Central wird von Gästen gut angenommen



























































































































































