NUV versteht sich als Sprachrohr für gesamte Region
Wir haben einen starken Zuwachs zu verzeichnen. Das ist auch der gesamtpolitischen und guten wirtschaftlichen Situation geschuldet“, sagt Niels Neu, Chef des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV). Die Zahl der Mitgliedsunternehmen steuere auf die 200 zu. „Unser Ziel ist es, die Region positiv darzustellen und zu vermarkten“, betont der NUV-Vorsitzende.
Der Verband sei gut vorbereitet auf die geplante Gebietsreform in Thüringen. „Wir verstehen uns als Nordthüringer Wirtschaftsverband, der die Interessen der gesamten Region vertritt“, erklärt Niels Neu. So seien bei den Veranstaltungen des NUV auch stets Gäste aus den Nachbarkreisen vertreten.
„Mein Wunsch wäre es, wenn wir uns politisch in Richtung Eichsfeld orientieren würden, aber realistischer erscheint mir die Ausrichtung hin zum Kyffhäuserkreis“, nimmt er zu möglichen Fusionen Stellung.
Bei der Stelle des ersten Beigeordneten des Landkreises, die neu ausgeschrieben werden soll (wir berichteten), habe der NUV bewusst auf eine Bewertung verzichtet. „Vielleicht erübrigt sich ja diese Stelle angesichts der bevorstehenden Gebietsreform“, blickt Neu in die Zukunft. Das heißt aber nicht, dass der NUV auf kritische Äußerungen verzichtet: „Die beiden Eintragungen ins Schwarzbuch der Steuerverschwendung von Nordhausen für die Bibliothek und die Kantine im Regenbogenhaus sollten der Politik nicht passieren“, kritisiert Niels Neu.
Quelle: Hans-Peter-Blum, Thüringer Allgemeine Nordhausen


























































































































































