Unternehmer stellen Forderungen
Nordhausen. Die Befragung der Nordthüringer Unternehmer durch den Unternehmerverband NUV zur Politik der Bundesregierunge ist abgeschlossen. "Unsere Idee ist es, den Mitgliedern anzubieten, einen aus den Antworten erarbeiteten Forderungskatalog bei einem Besuch im Bundeskanzleramt in Berlin zu übergeben", berichtet NUV-Chef Niels Neu. Es ist angedacht, diesen Forderungskatalog dem Ostbeauftragten der Bundesregierung, Carsten Schneider (SPD), in der Regierungszentrale zu übergeben. "Wir hoffen, dass wir damit vor Ort eine größere Wirkung erzielen als mit einer kleineren Aktion hier in Nordhausen.", erklärt der Südharzer.
"Wir wollen zudem zum nächsten Mitgliedertreffen am 17. Oktober mit dem Thüringer Innenminister Georg Maier (SPD) die Auswirkungen der Energiekrise auf die Wirtschaft diskutieren und auch ihm unseren Forderungskatalog übergeben", so Neu.
Fünf zentrale Forderungen stellen die Unternehmer:
1. Alle verfügbaren Kohle- und Ölkraftwerke schnell in den Markt zurückholen, um die Versorgung mit Strom zu erhöhen, die Gaskraftwerke zu ersetzen und damit die Strompreise zu dämpfen
2. Verfügbare Kernkraftwerke für die Dauer der Krise weiter nutzen, um die Strompreise einzudämmen, die Stromerzeugung aus Gaskraftwerken zu verringern und die Versorgung und die Versorgungssicherheit in Deutschland zu gewährleisten
3. Preisdeckel für die Wirtschaft einführen, andernfalls droht vielen deutschen Unternehmen das Aus
4. Energiesteuern senken, damit Unternehmen wieder wettbewerbsfähig sind und Energie auch für Haushalte bezahlbar ist
5. Kein Öl Embargo – Versorgungssicherheit für alle wiederherstellen.
Quelle: Hans-Peter Blum, TA NDH vom 06.10.2022



























































































































































